Academic thesis
| Ann-Kathrin Nonnenmacher: | Zur Maltechnik Hans Makarts (1840–1884). Bestandsaufnahme und kunsttechnologische Untersuchung von 39 Gemälden aus dem Salzburg Museum | Back |
| Language: | Original - Translation | |
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| Abstract: | Hans Makart (1840–1884) gilt als exemplarischer Vertreter einer unsoliden Maltechnik des 19. Jahrhunderts, dessen Werke vor allem mit oft kolportierten Schadensphänomenen in Verbindung gebracht werden. Die Quellenlage zur tatsächlichen maltechnischen Praxis des Künstlers ist jedoch schwach und fundierte kunsttechnologische Untersuchungen fehlen bislang weitgehend. In einer umfassenden Bestandsaufnahme von 39 Gemälden aus dem Salzburg Museum konnte die Maltechnik Makarts neu bewertet werden. Die Untersuchung umfasste primär die makroskopische Betrachtung aller Werke, ergänzt durch bildgebende Verfahren (Röntgenradiographie) und zerstörungsfreie Materialanalytik (Röntgenfluoreszenzanalyse) an ausgewählten Gemälden. Dabei wurden systematisch die Bildträger, die Grundierung, die Motivanlage, der Farbauftrag sowie maltechnisch bedingte Veränderungen der Malschicht untersucht, um ein möglichst vollständiges Bild von Makarts Bildaufbau und Arbeitsweise zu gewinnen. Die Ergebnisse werden sowohl vergleichend ausgewertet als auch in einem Katalogteil für jedes der 39 Gemälde separat aufgeführt. Sie ermöglichen eine differenzierte Neubewertung von Makarts Maltechnik und tragen wesentlich zum Verständnis seiner künstlerischen Praxis bei. Darüber hinaus leisten die Untersuchungen einen wesentlichen Forschungsbeitrag zum Wandel der Materialität im 19. Jh. und bilden eine fundierte Grundlage für den konservatorischen Umgang mit Makarts Werken sowie für weiterführende Forschung. |
| Keywords: | Hans Makart, 19. Jahrhundert, Österreichische Kunst, Maltechnik, kunsttechnologische Forschung, Gemäldekonvolut, Schwundrisse |
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